Adventskonzert 2017

Am 10.Dezember 2017 zum 2.Advent haben wir unser Weihnachtskonzert aufgeführt. Unter Leitung von Wolfgang Frister präsentierten wir ein Programm mit Weihnachtsliedern aus aller Welt. Musikschüler aus der Musikschule Kamenz bereicherten unser  Konzert. Die Flötengruppe stimmte den Adventnachmittag harmonisch ein und die Drammer der Percussiongruppe zeigten ihr Können auf vielfältige Weise. Besonders Spaß bereiteten uns die beiden Lieder, die wir mit den Drammern gemeinsam darboten.

 Für den Klavierpart sorgte Peter Burkhart.


Abschied

Wir trauern um unser langjähriges Chormitglied Werner Engelstädter.


Chor aus Alzey zu Besuch in Kamenz

Freitag, 09.06.2017, Nachmittag, 16.00 Uhr

 

Herzliche Begrüßung 

durch den OB der Stadt Kamenz Roland Danz, den Vorstandsvorsitzenden Dr. Bernd Zimmer und die SängerInnen des Chores der Lessingstadt Kamenz e.V. im Lichthof des Rathauses.

Nach einer langen Fahrt mit einem Zwischenstopp in Erfurt waren unsere Chorfreunde aus Alzey, der Kamenzer Partnerstadt in Rheinland-Pfalz, endlich am Ziel angelangt. In seiner Begrüßungsrede erinnerte der Oberbürgermeister der Lessingstadt  an das Zustandekommen dieser Partnerschaft und die inzwischen vielfältigen Kontakte, die aber auch der Pflege bedürfen, denn „von  nichts ...“.

Walter Fröbisch, Vorstandsvorsitzender des Alzeyer Chores überbrachte die Grüße und einen Geschenkbildband des Alzeyer Bürgermeisters Christoph Burkhard.

Und mit sächsischem Wein stießen wir an auf ein gutes Gelingen all unserer Vorhaben und eine spannende  Zeit mit „unseren Alzeyern“.                                                                                                                                                     (S. F.)

 

Freitag, 09.06.2017, Abend, 20.00 Uhr

 

„Camentzer Nachtgeflüster“

Mit guter Laune und ein wenig neugierig trafen wir uns punkto 20.00 Uhr am Klostertor zum nächtlichen Rundgang durch unsere Stadt Kamenz.

Wir – das waren unsere Gäste aus Alzey und die Chormitglieder des Chores der Lessingstadt Kamenz.

Vom Mönch des Franziskanerklosters und einer Bürgersfrau – beide in herrlichen altertümlichen Kostümen – wurden wir herzlich begrüßt und erfuhren einiges über das Kloster.

An den Fleischbänken machten wir Bekanntschaft mit Fleischermeister Mierisch und seiner Frau Wilhelmine. Sie verrieten uns die wundersame Geschichte der Erfindung der „Kamenzer Knackwurst“. 

Auf dem Weg zum Hotel „Goldener Hirsch“ lief uns der Henker mit einem Gefesselten über den Weg und im Hof des Hotels begegneten wir der fleißigen Wirtin, dem Stadtwächter und einer Zigeunerin, die das Gebäude aus Dankbarkeit segnete, so dass es vom großen Brand verschont blieb.

Dr. Haberkorn, Leibarzt des Kurfürsten und auf dem Wege zu ihm, trafen wir am Feuerhaus.

Er war in arger Zeitnot und musste deshalb die Behandlung einer Bürgersfrau ablehnen, vertröstete sie jedoch auf später.

Über den Anger gelangten wir zur Leitergasse, wo uns ein aufgebrachter, nur mit einem Nachthemd bekleideter Tuchmacher von einem Brand berichtete, den seine „Alte“ mit dem heißen Eisen verursacht hatte. („ Die dumme Nuss“).

Der Gang über den Friedhof, zur Kirche St. Marien, in die kleine Katechismuskirche und zu Lessings Lieblingsplatz, gespickt mit vielen unterhaltsamen Anekdoten, endete  schließlich mit der Besteigung des „Roten Turmes“.

Krönender Abschluss war schließlich der Empfang im Malzhaus zu einem deftigen Schmaus mit Fettbemmchen, Kamenzer Würstchen und vielen anderen Leckereien. Und einen kräftigen Schluck hatten sich vor allem unsere Gäste verdient.

Alle waren sich einig: bei dieser tollen Stadtführung konnten sogar eingefleischte Kamenzer noch etwas Neues erfahren.

Und den Schauspielern  der KLITZEkleinKUNST gebührt nicht nur großer Dank für den gelungenen Abend, sondern allerhöchste Anerkennung.                                                                                                                    (Margit Böwe)

 

Sonnabend, 10.06.2017, Vormittag

 

„Dreh‘ dich, Töpferscheibe flink, ...“

Nach einer mehr oder weniger gut durchschlafenen Nacht – schließlich waren es „fremde“ Betten – hieß es um 9.30 Uhr „Los geht‘s!“. Die Fahrt dauerte nicht lange, führte sie unsre Gäste doch gleich „um die Ecke“, nach Elstra.  In der Töpferei Holland wollten sie noch einmal sehen, wie aus einem einfachen Tonklumpen schöne Gegenstände für den täglichen Gebrauch oder als  stilvolle Dekoration entstehen. können. Fragen und Antworten schwirrten hin und her, bewundernde Blicke verfolgten die geschickten, sicheren Handgriffe beim Arbeiten an der Töpferscheibe und beim Musterauftragen, dem „Schwämmeln“. Ja, Übung macht auch hier den Meister!  Selbstredend durfte der Besuch auf dem „Topfboden“ nicht fehlen und so wechselte manch Krüglein oder Teller oder …  den Besitzer, als Ersatz für Zerbrochenes oder Ergänzung zu bereits Vorhandenem – ist das auch das richtige Muster? oder einfach so, mal sehen…

Dem Töpfermeister Hans Holland und seinen beiden netten Mitarbeiterinnen danken wir herzlich für ihre Bereitschaft, uns den Sonnabendvormittag zu opfern.                                                                                                (S.F.)

Sonnabend, 10.06.2017, Nachmittag

 

Unser Lied ist nun gesungen, das in unsre Herzen fand,

Melodien, die erklungen, binden festes Freundschaftsband.“

 

Mit diesem Lied von Klaus Ochs beendeten wir unser diesjähriges Sommerkonzert, das ja eigentlich viel mehr war – ein Geburtstagskonzert und gleichzeitig ein Partnerschaftskonzert mit unseren Freunden aus Alzey.

Zwar gab es noch leere Plätze in den Besucherreihen, aber bei mehreren Veranstaltungsangeboten an einem Nachmittag fällt die Wahl nicht leicht.

Und wer sich dann doch für eine „Reise in die Welt“ – so lautete nämlich unser Motto – entschieden hatte, war gewiss nicht schlecht beraten und fand Entspannung und Freude bei Melodien aus Amerika, England, Russland, der Slowakei, Italien, Israel, Afrika und natürlich Deutschland – auf der schwäb‘sche Eisenbahne, beim Rheinhessischen Wein, in der versunkenen Stadt Vineta, über 7 Brücken  zu Nik P.‘s Stern, bei immer wieder blühenden Rosen im Sorbenland – und nicht nur dort – und einer Wanderung durch unsere wunderschöne Lausitz (damit hatten wir aber ins Schwarze, um nicht zu sagen ins Herz getroffen!), um nur einige zu nennen.

Möglicherweise hat manch „Nichtkonzertbesucher“ doch etwas Schönes verpasst?

Entspannte, fröhliche, zum Mitsingen bereite, aber auch nachdenkliche Konzertbesucher konnte ich beobachten.

Es war diesmal ein ziemlich langes Programm und zum obligatorischen Lampenfieber gesellten sich noch die hochsommerliche Hitze sowie eine kleine Gratulationscour befreundeter Chöre.  Das verlangte von allen im Saal ein ganz schönes Durchhaltevermögen ab. Und dennoch –  ein gelungener Konzertnachmittag. Dafür

- ein Dankeschön allen unseren treuen und den neuen Konzertbesuchern,

- ein Dankeschön unseren beiden Dirigenten, Frau Busch vom Alzeyer und Herrn Frister vom

   Kamenzer Chor für ihre souveräne Führung,

- ein Dankeschön allen Alzeyer und Kamenzer Sängerinnen und Sängern,

- ein Dankeschön Herrn Justin Wagner von der Complex Veranstaltungstechnik GmbH Gelenau.

Am Abend trafen wir uns dann in der „Eisenbahn“ in Wiesa zum Essen und Trinken 

- ein Dankeschön dafür an Familie Klawitter  -

und Reden und Singen und Lachen ...

Ein wunderschöner Sommerabend setzte noch das i – Tüpfelchen drauf.

„Klinge , Lied, lange nach, kling in alle Weiten. 

Halte unsre Herzen wach, Freude zu bereiten“

    (S. F.)

 

Montag, 12.06.2017

 

„Muss i denn ...“

Alles hat einmal ein Ende, auch die nicht ganz stressfreien Tage unsrer Chorfreunde aus Alzey.

Und so trafen wir uns ein letztes Mal am Hotel „Stadt Dresden“, um uns voneinander zu verabschieden. Herzliche Worte wurden gewechselt, unser Freundschaftsgeschenk überreicht, einander umarmt, noch einmal fotografiert, ein  Abschiedslied gesungen, ein letztes Winken.

Aber – noch eine Besonderheit wartete. Unser Vorstandsvorsitzender Dr. Zimmer dirigierte den Bus zunächst nach Ralbitz zum dortigen Friedhof, ist der doch durch seine einzigartige Gestaltung etwas Besonderes, nicht nur in der sorbisch-katholischen Lausitz. Pfarrer Delan empfing unsere Alzeyer Freunde, führte sie über das Friedhofsgelände und sprach zur Entstehung und zum Sinn dieser Anlage.

Mit zwei Liedern, in der Kirche gesungen, bedankte sich der Alzeyer Chor.

Und nun ging die Fahrt  endgültig Richtung Heimat.            

                                        

(Dr. B. Zimmer / S.F.)

 


Weihnachtskonzert 2016

Zündet die Lichter der Freude an

in der Weihnachtszeit,

dass man erkennen und spüren kann

Freude weit und breit …

 

… so heißt es in einem der Weihnachtslieder, die wir  für das diesjährige Konzert ausgesucht hatten.

Und Freude machte sich schon mal breit, als wir beobachteten, wie sich die Stuhlreihen im Stadttheater Kamenz mit Gästen füllten – wohlbekannten, treuen, die regelmäßig unsere Konzerte besuchen und unbekannten, neuen, neugierigen, vielleicht gar künftigen Mitsängern?

 

Im vorigen Jahr mussten wir uns aus Zeitgründen auf altbekannte Weihnachtslieder beschränken. Diesmal hatten wir gleich drei Neue im Geschenkesack und konnten unser Publikum damit überraschen:

 

-        die „Petersburger Schlittenfahrt“, die uns schon beim Einstudieren begeisterte und von Dr. Ernst Peper, einem ehemaligen Mitsänger am Flügel begleitet wurde,

-        „Markt und Straßen stehn verlassen“, ein Gedicht von J. Frh. v. Eichendorff

          in einer Vertonung von Klaus Scheumann, der manchem Chor im Kamenzer Umfeld

          als Helfer und wohlmeinender Kritiker bekannt war und in diesem Jahr verstorben ist,

-        das „Christrosenlied“, berührend in der Melodie, einfach und doch aktuell im Text.

 

Selbstverständlich fehlten auch nicht die allseits bekannten und zum Mitsingen oder Mitsummen  anregenden Advents – und Weihnachtslieder. Und das ist ja gewollt.

Wie auch in all den Jahren zuvor, suchten wir Mitstreiter – zur Abwechslung und zur Bereicherung unseres Programmes und   >>   für uns zu einer kleinen „Entspannung“  .

 

Aber was heißt schon „Entspannung“ bei einer Gruppe, die sich „Hut ab“ nennt?

 

Alfred und Waltraud Lorek, ihre drei Töchter Charlotte, Henriette und Brunhilde sowie deren Freundin Katharina Lorenz (dieses Jahr durfte sogar Thaddäus Lorek mitmachen), hatten sich wieder etwas Besonderes überlegt, uns und alle Konzertbesucher zu erfreuen.

 

Gekonntes Spielen auf ihren Instrumenten, Soli, Duette, gemeinsames Singen wechselten einander ab. Und der Höhepunkt – eine Premiere – der „Weihnachts – Jodler“.

 

Text und Melodie von Brunhilde Lorek, vorgetragen von Brunhilde (mit Jodler !!) und ihrer Schwester Henriette. Begeisterung im Theatersaal!

 

 „Danke!“  und  „Hut ab!“  und noch viele schöne Konzerte.

 

Damit sind wir wieder beim „Danke“ sagen.

 

Ein großes, herzliches DANKE geht an alle fleißigen Helfer am Tresen

 

-         die Kaffeekocher, Kuchen- und Gebäckausgeber, Wegräumer, Wieder- Hinsteller ...

 

          Bärbel Pirk, Karli Pirk, Peter Jährig und Enkelsohn, Jürgen Krämer

 

-         an den Techniker Herrn Lorenz für sein umsichtiges Tun vor und nach dem Konzert

 

-         an den Garderobier Herrn Reiker

 

-         an die Chormitglieder, die für eine vorweihnachtliche Dekoration sorgten

 

-         und nicht zuletzt an die Sponsoren von Stollen, Gebäck, Brötchen, „Euronen“, ...

 

All das und noch einiges mehr gehört zu einem gelungenen Adventkonzertnachmittag.

 

  Von Herzen bedanken möchte ich mich bei allen Konzertbesuchern aus Nah und Fern für ihr Kommen, gab es doch zahlreiche andere Angebote, diesen 2. Adventnachmittag zu gestalten.

 

„Danke“ unserem Chorleiter Herrn Frister für seine geduldige Arbeit mit uns.

 

„Danke“ Ulrike Pfennig für ihre stimmige Moderation.

 

„Danke“ all meinen Mitstreitern im Chor für ihr Engagement in diesem Konzert.

 

 

 

Allen Sängerinnen und Sängern,

 

unserem Chorleiter Herrn Frister

 

unseren Familien,

 

all unseren Chorfreunden in Nah und Fern

 

wünsche ich

 

  – ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest –

 

 – Wjesołe hody –

 

und ein gutes neues Jahr 2017.

 

 

 

Suse Fiedler, Haselbachtal, 05. Dezember 2016

 


Chorauftritt zum Kamenzer Forstfest 2016

Wir könn (t) en auch anders – kleine Nachbetrachtung zum Forstfest 2016

 

Eigentlich sollte es schon längst Tradition sein, dass unser Chor auch in der Forstfestwoche zu hören ist. Eigentlich.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden.  Der Anfang wäre in diesem Jahr gemacht.

Wir sangen im Eröffnungsprogramm am Freitagabend auf dem Marktplatz, zwar nur am Anfang das „Festlied“ und am Ende „Ein Städtlein hängt am Berge“, aber immerhin.

 

Das Orchester der Lessingstadt Kamenz unter der bewährten Leitung von  Christian Wagner gab uns dabei die nötige Unterstützung.

 

Dafür ein herzliches „Dankeschön.“ und „Bis zum nächsten Mal.“

 

Zum nächsten Mal?

 

Eine Zusammenarbeit Orchester – Chor ist zwar für beide Seiten nicht einfach, aber sie ist machbar. Und Ideen hätten wir da schon ...

 

Und dann war da der Montagabend, im Normalfall unser Probenabend, auch in der „Forstwoche“. Immer. Dieses Jahr nicht.

Findige Köpfe hatten die Idee, bei „Born's Weinpavillon“ Wein- und Trinklieder zum Besten zu geben. Gleichsam sollte es noch einmal ein Dankeschön an die Familien Born sein für ihre Unterstützung während unseres Alzeybesuches

Idee gut, Umsetzung unmöglich, weil wir gegen den „Rummellärm“ – normal bei solch einem Fest – nicht angekommen wären.

Aber findige Köpfe – die Lösung – das Schulzelt.

Und so trafen wir uns eben im Schulzelt, sangen für die Winzerfamilien Born zum Dank und uns zur Freude alte und neuere Wein- und Trinklieder.

 

Dazu hatte unser Chorleiter Herr Frister sogar sein Akkordeon mitgebracht.

Das war für uns ein bissel ungewohnt, aber es passte. Prima. Herr Frister - herzlichen Dank!

Selbstredend probierten wir dabei auch den Alzeyer Wein.

 

Wer hat uns den Wein wohl spendiert?

Das war Winzer Born im Pavillon vorn,

der hat uns den Wein heut spendiert, juchhe!

 

Und wie der Zufall es will; es fanden sich auch neugierige Gäste ein, die uns zuhören wollten, sind doch diese Lieder weder im Frühlings- noch im Adventskonzert zu hören.

Und sie sangen mit, verhalten oder auch aus voller Kehle. Am Ende Beifall von beiden Seiten.

Danken möchte ich nun den „findigen Köpfen“ Dr. Bernd Zimmer, Ulrike Pfennig, Wolfgang Marschner, Herrn Born, den Geschwistern Born und Herrn Müller für ihre Ideen, deren Umsetzung und die dafür geopferte Zeit.

 

Uns Chormitgliedern sollte dieses Forstfestwochenende zu denken geben.

Wir könn (t) en nämlich auch anders!

 

                                                                                                      S. Fiedler  

                                                                                                      Bischheim, 26.August 2016